Während die Boomer gerne auf Facebook unterwegs sind, tickt die GenZ ganz anders: WhatsApp, YouTube und Snapchat dominieren die digitale Welt der 11- bis 17-Jährigen. Der Jugend-Internet-Monitor von saferinternet.at zeigt jedes Jahr auf, welche Plattformen in Österreich besonders beliebt sind und wie sich die Nutzung im Vergleich zu früheren Jahren verändert.
Welche Erkenntnisse daraus gezogen werden können und wie diese Studie deine Social-Media-Strategie verändern kann, erfährst du exklusiv im Digiknall Newsroom! 💥
Laut der Umfrage des Instituts für Jugendkulturforschung nutzen 87 % der 11- bis 17-Jährigen WhatsApp. Die Plattform dient jedoch längst nicht mehr nur der Direktkommunikation: Funktionen wie Gruppen, Broadcasts, Communities und Videotelefonie machen WhatsApp zu einem vielseitigen Alleskönner. Seit Beginn der Erhebungen liegt WhatsApp konstant auf Platz 1 und bleibt somit die wichtigste Social-Media-Plattform für Jugendliche in Österreich.
Auch für Unternehmen kann WhatsApp relevant sein: Durch die hohe Nutzung und die Vertrautheit der User:innen mit der Plattform bietet sich eine ideale Möglichkeit, in das private Umfeld der Zielgruppe vorzudringen.
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YouTube belegt den zweiten Platz. Ursprünglich für klassische Langvideos bekannt, hat sich die Plattform stark weiterentwickelt. Kurze Videos im Hochformat werden im Shorts-Feed präsentiert, die YouTube-Suche wird als Suchmaschine genutzt, und Livestreams erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Besonders die Einführung des Shorts-Feeds – ähnlich dem TikTok-Feed – zeigt, wohin sich die Social-Media-Landschaft 2025 bewegt: Vertikale Kurzvideos, die Jugendliche unterhalten und dazu motivieren, länger auf der Plattform zu bleiben.
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Snapchat verzeichnet den größten Zuwachs unter den abgefragten Plattformen. Über 80 % der 11- bis 17-jährigen nutzen den Kurznachrichtendienst, der auf das Versenden einmalig öffnbarer Fotos und Videos spezialisiert ist. Besonders beliebt ist die Plattform bei Mädchen.
Zu den Features gehören Streaks, die tägliches „Snappen“ mit Flammen belohnen, sowie eine interaktive Karte, die den Live-Standort von Freund:innen zeigt. Snapchat punktet zudem mit einem integrierten KI-Chatbot, der ähnlich wie ChatGPT Fragen beantwortet.
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Auch Instagram und TikTok bleiben unverzichtbar und werden von fast ebenso vielen Jugendlichen genutzt wie Snapchat. Alle drei Plattformen setzen auf vertikale Kurzvideo-Feeds, die den Trend zu schnell konsumierbarem Content widerspiegeln. Interessant: Keine der Top-6-Plattformen hat im Vergleich zum Vorjahr Nutzer:innen verloren.
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Während nur 47 % der Befragten YouTube täglich nutzen, liegen Snapchat (89 %) und TikTok (87 %) deutlich vorne. Fast neun von zehn Jugendlichen greifen somit täglich auf Snapchat zu. Diese häufige Nutzung ist unter anderem auf Features wie Streaks zurückzuführen, die langfristige Bindung fördern. Auch die Eigenwahrnehmung der Jugendlichen spiegelt dies wider: Über 65 % geben an, viel oder sehr viel Zeit auf diesen Plattformen zu verbringen.
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BeReal, die europäische Social-Media-Plattform, erlebte einen deutlichen Rückgang. Während im letzten Jahr noch 31 % der Jugendlichen BeReal nutzten, sind es aktuell nur noch 24 %. Hauptgrund für den Rückgang ist die zunehmende Werbung in den Feeds, die viele User:innen verärgert hat.
Eine neue Erwähnung im Jugend-Internet-Monitor ist Microsoft Teams, das von über 35 % der Jugendlichen genutzt wird – vor allem für schulische Zwecke. Seit der Pandemie hat sich die Plattform in vielen Schulen etabliert und dient neben Datei- und Gruppenaustausch auch für (Video-)Telefonie.
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Drei von vier Jugendlichen haben bereits mit einem KI-Chatbot interagiert. Spitzenreiter ist ChatGPT, das von 78 % der männlichen und 72 % der weiblichen Jugendlichen genutzt wird. Auch Snapchat greift auf die API von OpenAI zurück, wodurch der KI-Chatbot in die Plattform integriert wurde.
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Diese drei Tipps helfen dir, Jugendliche effektiv auf Social Media zu erreichen:
1. Entertainment ist King 🎤: Jugendliche wollen unterhalten werden. Ob Kurzvideos auf Instagram, YouTube oder TikTok oder einmalig öffnende Inhalte auf Snapchat – der Konsum wird immer schneller. Deine Inhalte sollten deshalb nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ sein.
2. Plattformvielfalt nutzen 🛶: Jugendliche sind auf mehreren Plattformen gleichzeitig aktiv. Sie erwarten auf jeder Plattform einen eigenen Mehrwert: WhatsApp für Kommunikation, YouTube für Information, Instagram und TikTok für Unterhaltung und Snapchat für soziale Bindung. Eine einheitliche Präsenz auf verschiedenen Plattformen ist entscheidend.
3. Sprich die Sprache deiner Zielgruppe 🗣️: Um Jugendliche wirklich zu erreichen, musst du ihre Probleme verstehen und in ihrer Sprache kommunizieren. Authentizität und Relevanz sind der Schlüssel, um langfristig eine Verbindung aufzubauen.
Mit diesen Erkenntnissen kannst du deine Social-Media-Strategie optimieren und dich erfolgreich in der Welt der GenZ positionieren!
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